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Foto:Frederieke Rosenthal
Foto:Frederieke Rosenthal

Grossbritannien

Reit,- und Sportpferd

keine Stockmaßbegrenzung

alle Farben

Ursprung

Zuchtgebiet(e)

Allgemeines zur Pferderasse

Exterieur

Kopf: klein, trocken, mit konkav geschwungenem Nasenrücken, breite Stirn, Ganaschenfreiheit, großes, lebhaftes Auge, kleine, spitze, hoch angesetzte Ohren, weite Nüstern.

Hals: Genügend lang, gut angesetzt, gewölbt mit gutem Aufsatz bei Hengsten, leichtes Genick.

Körper: stark bemuskelt, deutlich geschwungener Rücken, melonenförmige Kruppe mit guter Behosung und gut angesetztem, schön getragenem Schweif, breite Brust, schräge, lange Schulter, große Gurtentiefe und gute Rippenwölbung, aufgerichtete Haltung.

Fundament: kräftig, trocken, kurze, ovale Röhren, markante Gelenke, mittellang gefesselt, gut geformte, runde, feste Hufe.

Interieur

Bewegung: raumgreifend, elastisch frei aus der Schulter auch mit Aktion, mit energischem Antritt und Schub aus der Hinterhand, Takt.


 


 


 


Zuchtgeschichte

1960 öffnete man ein Stutbuch für Welsh-Partbreds, deren Welsh-Blut-Anteil mindestens 25% betragen musste. Seit 2003 ist der erforderliche Welsh-Blut Anteil auf 12,5 % reduziert.

Einige deutsche Zuchtverbände tun sich schwer mit dem Selbstverständnis engagierter Partbred Züchter, eine eigenständige Rasse zu züchten. Nicht überall ist man so entgegenkommend wie zum Beispiel im jungen Zuchtverband Berlin/Brandenburg, wo diese Fohlen auf Wunsch der Züchter zumindest mit dem Zusatz Welsh-Partbred eingetragen werden.

Der größte Teil der in Deutschland geborenen Partbreds werden als Deutsches Reitpony registriert und das macht es nach einigen Generationen schwer, den genauen Welsh-Blut Anteil im Pedigree noch zu ermitteln. Dennoch sind viele der erfolgreichsten Deutschen Reitponys nachweisbar Welsh-Partbreds, wie die Bundeschampions 2001 Arts Deilahro und Arts Dulcia. Hermann Arts aus dem Rheinland ist überzeugtes IG-Welsh Mitglied und seine erfolgreiche Zucht basiert vor allem auf der Verwendung von Welsh-B Blut. Diese Zuchtstätte legt sowohl bei der Auswahl der Hengste, wie auch der Stuten besonderen Wert auf Leistungsbereitschaft, Umgänglichkeit und Rittigkeit und überprüft diese Eigenschaften durch den Einsatz der Ponys im Sport


Aber das Welsh Partbred ist eben nicht nur ein Reitpony. Es gibt keine Stockmaßbegrenzung und in Großbritannien werden zum Beispiel gerne Englische Vollblüter mit Welsh Cobs gepaart. Diese „Hunter“ sind ausgesprochen beliebt und eine echte Konkurrenz zu Warmblutrassen. Durch die verschiedenen Kreuzungen entstehen natürlich Ponys und Pferde ganz unterschiedlichen Typs. Man soll dem Produkt jedoch auf jeden Fall seinen Welsh-Blut-Anteil ansehen. Gewünscht sind also Adel und der typisch Welsh- Chick mit großem Auge, schönem Gesicht und guter Bemuskelung.

Quelle(n)

http://www.ig-welsh.de

Foto-Galerie

Foto:Frederieke Rosenthal
Foto:Frederieke Rosenthal

Welsh Partbred